BURGHEIM fit -mach mit!

 

 An den Frühling
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!

Ei! ei! da bist ja wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehn.
Friedrich von Schiller (1759-1805)
(Auszug)


 

 Unser Interesse gilt:
- einer aktiven Gemeinschaft
- einem geistig-seelischen und sozialen Wohlbefinden


Um dies zu verwirklichen treffen wir uns jeden dritten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr im Bürgerhaus des Marktes Burgheim (Donauwörther Str. 2, 86666 Burgheim).


Jeder Gemeindebürger, ob mit oder ohne Anregung, ist immer herzlich eingeladen!
Auf ein Kommen freut sich das Team von Burgheim fit - mach mit!





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Der Veranstaltungskalender für das Jahr 2010 ist da!!! hier klicken




Kinoabend am 24.04.2010:

Erlebniskino kommt gut an
28.04.2010

Burgheim Die über 40 Kinobesucher wurden beim jüngsten Kinoprojekt des Kinoteams im Burgheimer Pfarrzentrum erneut verzaubert. Passend zum Film, der englischen Komödie „Green Fingers“, waren Eingangsbereich und Kinosaal mit unzähligen Gartenutensilien geschmückt. In der Pause gab es - typisch englisch - Fish & Chips mit gebackenen Bohnen, eine Quiche mit Salat und Kräuterquark sowie Pfannkuchen mit Orangencreme. Davor gab es den Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die mit englischem Humor gewürzte Komödie brachte das Publikum ein um das andere Mal zum Lachen.

Das Konzept des Burgheimer Erlebniskinos geht auf. Dreimal im Jahr wird ein Film mit typischem Ambiente und einer passenden Gastronomie präsentiert.




Zeckengefahr!!!

Sie sind kleiner als eine Stechmücke, saugen aber viel mehr Blut. Sobald die Temperaturen über zehn Grad Celsius steigen, werden die Zecken wieder aktiv. Der blutsaugende Parasit hat als Überträger von Krankheiten auf Mensch und Tier zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Das Wittelsbacher Land ist als Zecken-Risikogebiet eingestuft.

Zu den bekanntesten Krankheiten, die der Parasit überträgt, gehören die Infektionskrankheit Borreliose und die Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME), die tödlich enden kann. Die meisten FSME-Erkrankungen treten in Süddeutschland auf. Von den 313 Fällen (2008: 288), die deutschlandweit im vergangenen Jahr gemeldet wurden, stammen 130 aus Bayern, heißt es in einer Pressemitteilung von Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml.

78 bayerische Landkreise oder kreisfreie Städte wurden zuletzt als FSME-Risikogebiete eingestuft. Das Wittelsbacher Land gehört dazu. Zuletzt wurden hier zwar 2005 zwei Erkrankungen an FSME gemeldet. Aber man müsse davon ausgehen, dass in ganz Bayern Gefahr bestehe, sagt Michael Hennig, Leiter des Gesundheitsamtes.

Steigen die Temperaturen über 10 Grad Celsius, würden die Zecken aktiv. „Je feuchtwärmer es ist, umso besser gedeihen die Viecherl“, sagt Hennig. Er räumt auch gleich mit dem weitverbreiteten Irrtum auf, dass Zecken sich von Bäumen auf ihre Wirte fallen lassen. „Sie sind im hohen Gras oder in niedrigen Büschen zu finden.“ Dort werden die Parasiten im Vorbeigehen von Menschen oder Tieren abgestreift.

Deshalb empfiehlt Hennig, bei Spaziergängen durch die Natur lange Hosen und Schuhe mit Socken zu tragen. Auf heller Kleidung seien die dunklen Zecken leichter zu entdecken. Nachdem sich die Tiere aber auch im Aufschlag der Hose oder in Falten der Kleidung verstecken können, rät er, die Oberbekleidung gut auszuschütteln. Auch das Einreiben der Haut mit Insekten abweisenden Mitteln helfe, weil die Zecken schon aus mehreren Metern Entfernung riechen würden, ob ein passendes Lebewesen komme.

Ist eine Zecke auf einem potenziellen Wirt gelandet, kann sie auf der Suche nach einer passenden Einstichstelle mehrere Stunden unterwegs sein, weiß der Leiter des Gesundheitsamtes. Unbemerkt von dem Wirt, weil der das Herumkrabbeln der Zecke auf der Haut nicht spürt. „Auch den Stich selber spürt man nicht“, sagt Hennig. Erst wenn die Einstichstelle anschwillt und juckt, werde man auf den ungebetenen Gast aufmerksam.

Gut über 40 Prozent der Erwachsenen im Landkreis hätten eine Zeckenschutzimpfung, schätzt Hennig. 47,3 Prozent der Sechstklässler wurden 2008 gegen den FSME-Virus geimpft. Bei den Erstklässlern waren es 16,8 Prozent, die bei der Einschulung die Impfung bekamen.

Für einen Schutz sind drei Impfungen notwendig

Drei Impfungen sind notwendig, damit der Körper einen Schutz vor FSME aufbauen kann. Außer der Expressvariante, bei der die Impfungen innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, gibt es laut Hennig auch noch eine langsame Immunisierung. Dabei wird nach drei Monaten die zweite Impfung fällig und die dritte nach einem Jahr. Nach etwa drei bis fünf Jahren ist dann eine Auffrischung notwendig.

Dass auch ein harter Winter nicht vor Zecken schützt, zeigen die Erfahrungen des letzten Jahres. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München zählte 2009 in ausgewählten Regionen Bayerns fast doppelt so viele Zecken wie im Vorjahr.


Risikogebiete in Bayern: