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An den FrühlingWillkommen, schöner Jüngling! Du Wonne der Natur! Mit deinem Blumenkörbchen Willkommen auf der Flur! Ei! ei! da bist ja wieder! Und bist so lieb und schön! Und freun wir uns so herzlich, Entgegen dir zu gehn. Friedrich von Schiller (1759-1805) (Auszug) |
Unser Interesse gilt: |
Um dies zu verwirklichen treffen wir uns jeden
dritten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr im Bürgerhaus
des Marktes Burgheim (Donauwörther Str. 2, 86666 Burgheim).
Jeder Gemeindebürger, ob mit oder ohne Anregung, ist immer
herzlich eingeladen!
Auf ein Kommen freut sich das Team von Burgheim fit - mach
mit!
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Burgheim Die über 40 Kinobesucher wurden
beim jüngsten Kinoprojekt des Kinoteams im Burgheimer Pfarrzentrum
erneut verzaubert. Passend zum Film, der englischen Komödie
Green Fingers, waren Eingangsbereich und Kinosaal
mit unzähligen Gartenutensilien geschmückt. In der Pause
gab es - typisch englisch - Fish & Chips mit gebackenen Bohnen,
eine Quiche mit Salat und Kräuterquark sowie Pfannkuchen
mit Orangencreme. Davor gab es den Film, der auf einer wahren
Begebenheit beruht. Die mit englischem Humor gewürzte Komödie
brachte das Publikum ein um das andere Mal zum Lachen.
Das Konzept des Burgheimer Erlebniskinos geht auf. Dreimal im
Jahr wird ein Film mit typischem Ambiente und einer passenden
Gastronomie präsentiert.
Zeckengefahr!!!
Sie sind kleiner als eine Stechmücke, saugen aber viel mehr
Blut. Sobald die Temperaturen über zehn Grad Celsius steigen,
werden die Zecken wieder aktiv. Der blutsaugende Parasit hat als
Überträger von Krankheiten auf Mensch und Tier zweifelhafte
Berühmtheit erlangt. Das Wittelsbacher Land ist als Zecken-Risikogebiet
eingestuft.
Zu den bekanntesten Krankheiten, die der Parasit überträgt, gehören die Infektionskrankheit Borreliose und die Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME), die tödlich enden kann. Die meisten FSME-Erkrankungen treten in Süddeutschland auf. Von den 313 Fällen (2008: 288), die deutschlandweit im vergangenen Jahr gemeldet wurden, stammen 130 aus Bayern, heißt es in einer Pressemitteilung von Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml.
78 bayerische Landkreise oder kreisfreie Städte wurden zuletzt als FSME-Risikogebiete eingestuft. Das Wittelsbacher Land gehört dazu. Zuletzt wurden hier zwar 2005 zwei Erkrankungen an FSME gemeldet. Aber man müsse davon ausgehen, dass in ganz Bayern Gefahr bestehe, sagt Michael Hennig, Leiter des Gesundheitsamtes.
Steigen die Temperaturen über 10 Grad Celsius, würden die Zecken aktiv. Je feuchtwärmer es ist, umso besser gedeihen die Viecherl, sagt Hennig. Er räumt auch gleich mit dem weitverbreiteten Irrtum auf, dass Zecken sich von Bäumen auf ihre Wirte fallen lassen. Sie sind im hohen Gras oder in niedrigen Büschen zu finden. Dort werden die Parasiten im Vorbeigehen von Menschen oder Tieren abgestreift.
Deshalb empfiehlt Hennig, bei Spaziergängen durch die Natur lange Hosen und Schuhe mit Socken zu tragen. Auf heller Kleidung seien die dunklen Zecken leichter zu entdecken. Nachdem sich die Tiere aber auch im Aufschlag der Hose oder in Falten der Kleidung verstecken können, rät er, die Oberbekleidung gut auszuschütteln. Auch das Einreiben der Haut mit Insekten abweisenden Mitteln helfe, weil die Zecken schon aus mehreren Metern Entfernung riechen würden, ob ein passendes Lebewesen komme.
Ist eine Zecke auf einem potenziellen Wirt gelandet, kann sie auf der Suche nach einer passenden Einstichstelle mehrere Stunden unterwegs sein, weiß der Leiter des Gesundheitsamtes. Unbemerkt von dem Wirt, weil der das Herumkrabbeln der Zecke auf der Haut nicht spürt. Auch den Stich selber spürt man nicht, sagt Hennig. Erst wenn die Einstichstelle anschwillt und juckt, werde man auf den ungebetenen Gast aufmerksam.
Gut über 40 Prozent der Erwachsenen im Landkreis hätten eine Zeckenschutzimpfung, schätzt Hennig. 47,3 Prozent der Sechstklässler wurden 2008 gegen den FSME-Virus geimpft. Bei den Erstklässlern waren es 16,8 Prozent, die bei der Einschulung die Impfung bekamen.
Für einen Schutz sind drei Impfungen notwendig
Drei Impfungen sind notwendig, damit der Körper einen Schutz vor FSME aufbauen kann. Außer der Expressvariante, bei der die Impfungen innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, gibt es laut Hennig auch noch eine langsame Immunisierung. Dabei wird nach drei Monaten die zweite Impfung fällig und die dritte nach einem Jahr. Nach etwa drei bis fünf Jahren ist dann eine Auffrischung notwendig.
Dass auch ein harter Winter nicht vor Zecken schützt, zeigen die Erfahrungen des letzten Jahres. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München zählte 2009 in ausgewählten Regionen Bayerns fast doppelt so viele Zecken wie im Vorjahr.
