Burgheim Luftbild

A A A

Gemeinderatssitzung am 25.07.2017

Dienstag,
25.07.2017
19:30

Marktfest in Burgheim

Samstag,
29.07.2017
-
Sonntag,
30.07.2017

Brandschutzinfos

Der Markt Burgheim informiert Sie in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Burgheim in unregelmäßigen Abständen über allgemeine sowie aktuelle Themen der Brandvorbeugung und des Brandschutzes.

 

Thema: Brand von Fernsehgeräten

In etwa 5.000 Haushalten kommt es in Deutschland zum Brand eines Fernsehgerätes. Nicht selten geraten dabei ganze Wohnungen und Häuser in Brand.

Wir von der Feuerwehr raten beim Brand des Fernsehgerätes zu folgendem Vorgehen:

  • Gerät beim geringsten Anzeichen von Brandgeruch ausschalten und Netzstecker ziehen!
  • Feuer mit Wolldecke oder Feuerlöscher bekämpfen (Sie haben doch einen Feuerlöscher!?)
  • Kein Wasser verwenden - die Röhre implodiert!
  • Nicht von vorne löschen - von der Seite vorgehen!
  • Bei Erfolglosigkeit Fenster schließen, Raum verlassen, Türen von außen schließen und sofort die Feuerwehr alarmieren!

Um die Brandgefahr von Fernsehgeräten zu verringern, sollte man einige Regeln beachten:

  • Netzstecker sollte leicht erreichbar sein
  • rund um das Fernsehgerät 15 Zentimeter Platz lassen und bei Einbaugeräten keine Lüftungsschlitze abdecken
  • Fernsehgeräte nicht als Ablage benutzen (Hitzestau), auch keine Deckchen verwenden
  • keine Blumen auf das Gerät stellen - das Gießwasser kann Kurzschluss verursachen
  • bei längerer Abwesenheit nicht auf Stand-By-Betrieb laufen lassen - im Urlaub Netz- und Antennenstecker herausziehen; spart zusätzlich Strom
  • Fernseher nicht in der Nähe von leicht brennbaren Gegenständen aufstellen (z. B. Gardinen)

Der Grund für das große Brandrisiko ist die leichte Entflammbarkeit der Gehäuse. Da den verarbeiteten Kunststoffen keine Flammschutzmittel beigefügt werden, können sie leicht von einer Feuerquelle oder durch innere Überhitzung in Brand gesetzt werden.

Hat sich ein Fernsehgerät erst einmal entzündet, verläuft die Brandentwicklung dramatisch: Die Intensität des Feuers eines Fernsehgerätes ist vergleichbar mit dem Verbrennen von vier Litern Benzin. Vor allem die heftige Rauchentwicklung stellt ein tödliches Risiko dar.

 

Thema: Wenn ein Fahrzeug brennt

Richtiges Verhalten bei Bränden an Kraftfahrzeugen

  • Über die Notrufnummern 110 oder 112 Polizei und Feuerwehr informieren
  • Beginnt es während der Fahrt im Motorraum des Autos zu qualmen oder zu brennen - bitte keine Panik - Sie haben genug Zeit, sich je nach Verkehr einen möglichst ungefährlichen Platz zum Anhalten zu suchen
  • alle Mitfahrer aus dem Auto entfernen und in Sicherheit bringen
  • Zündung ausschalten und Warnblinkanlage einschalten
  • Motorhaube entriegeln und wenn ein Feuerlöscher vorhanden ist, Löschversuch unternehmen

Achtung: Immer mit dem Wind das Feuer bekämpfen! (Nur so vermeiden Sie beim Löschen Rauch - Brandgase und Löschpulver in den eigenen Atemwegen)

  1. Ein brennendes Auto ist für jeden Autofahrer eine Horrorvorstellung
  2. Verkehrsunfälle mit Feuer sorgen für hohe Aufmerksamkeit in der Bevölkerung
  3. Keine Panik, zum Löschen ist genug Zeit, Explosionen gibt es nur im Film

Keine Angst: die Flammen im Motorraum brauchen etwa fünf bis zehn Minuten, bis sie in den Innenraum des Autos gelangen. Zeit, die genutzt werden kann, um verletzte Personen rechtzeitig zu bergen.

Brandursachen laut DEKRA-Studie sind: heiße Motorteile, gefolgt von Reibung von Fahrzeugteilen, Kurzschlüssen und Feuerübergriff von Unfällen.  

 

Thema: Richtiges Verhalten im Brandfall und Umgang mit dem Feuerlöscher

Der Umgang mit dem Feuerlöscher ist ganz einfach. Trotzdem sollten Sie sich und Ihre Familie regelmäßig mit dem Feuerlöscher vertraut machen.

So setzen Sie einen Feuerlöscher richtig ein:

  1. Das Feuer mit dem Wind angreifen
  2. Flächenbrände von vorne und unten ablöschen
  3. Tropf- und Fließbrände von oben bekämpfen
  4. Mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen
  5. An der Brandstelle auf Wiederentzündung achten
  6. Gebrauchte Feuerlöscher wieder auffüllen lassen

Bedienung: Sicherung ziehen - Auslöseeinrichtung bedienen z. B. durch Eindrücken des Schlagknopfes - Feuer mit gezielten Stößen löschen!

Führt Ihr erster Löschversuch zu keinem Erfolg, sofort den Raum verlassen. Schließen Sie möglichst hinter sich die Türen, aber nehmen Sie den Schlüssel mit. Alarmieren Sie die Feuerwehr z. B. mit der Telefon-Notruf-Nummer 112!

Sie rufen an - wir kommen sofort - denn wir machen Hausbesuche!

Sicher ist sicher: Rufen Sie im Brandfall immer die Feuerwehr!
Obwohl Feuerlöscher nach den heute gültigen öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften für Privathaushalte grundsätzlich nicht mehr vorgeschrieben sind, sollte in jedem Haushalt ein funktionsfähiger Löscher vorhanden sein. Mit einem Feuerlöscher lassen sich Brände im Entstehungsstadium wirksam bekämpfen und so die Brandausbreitung und Großschäden verhindern.

 

Thema: Oberflurhydranten und Unterflurhydranten

Oberflurhydranten

Es liegt in Ihrem eigenen Interesse,

  • Hydranten frei von jeglichem Bewuchs zu halten (Bäume, Sträucher, Buschwerk, hohes Gras, etc.).
  • Hydranten nicht "zuzuparken", Fahrzeuge also nur im erlaubten Bereich zu stationieren.
  • Hydranten frei von Schnee und Eis (auch Kehrichtsäcke, Zeitungsbündel, Sperrmüll, etc.) zu halten.
  • den Zugang mit erforderlichem Arbeitsbereich jederzeit zu gewährleisten.

Unterflurhydranten

Unterflurhydranten sind unter der Straßendecke eingelassen. Zur Wasserentnahme wird ein Standrohr aufgesetzt. Mittels eines Vierkantschlüssels wird das Ventil des Hydranten geöffnet und das Wasser steht zur Verfügung. Auf Unterflurhydranten wird durch folgendes Hinweisschild aufmerksam gemacht:

 

Thema: Rauchmelder

Vom Turmwächter zum Rauchmelder

Früher waren es die Turm- und Nachtwächter, die die Bürger gut schlafen ließen. Sofort schlugen Sie Alarm, wenn Rauch und Flammen sichtbar wurden. Heute übernehmen in der Wirtschaft und Industrie Brandmeldeanlagen diese Aufgaben.

Doch wie sieht es in privaten Bereichen aus?

Mit Rauchmeldern könnten auch im privaten Bereich Brände bereits sehr früh bemerkt werden. Oftmals können sich dann Menschen gefahrlos in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren, oder sogar selber löschen.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern empfiehlt deshalb nachdrücklich den Einsatz von Rauchmeldern auch im privaten Bereich. Doch der Einsatz von Rauchmeldern im häuslichen Bereich ist in Deutschland noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Umso mehr sind die Verantwortlichen in den Familien aufgefordert, für den Einsatz von lebensrettenden Rauchmeldern zu sorgen.

Feuer und Rauch sind zwei gute Freunde

In Deutschland brennt es jährlich über 200.000 Mal wodurch ca. 600 Menschen Ihr Leben verlieren. Über 6.000 werden oftmals lebensgefährlich verletzt.

Das müsste nicht so sein!

Denn ein Großteil der Brände mit verletzten und toten Menschen wütet in Wohnhäusern. Durch ein besseres Brandschutzbewusstsein und durch den Einsatz von Rauchmeldern auch in Privatwohnungen würden viele Brände erst gar nicht entstehen oder könnten schon in der Entstehungsphase gelöscht werden.

Rauchmelder sind bei Ihrer Freiwilligen Feuerwehr Burgheim erhältlich.

 

Thema: Silvester soll kein Feuertag sein!

Silvester soll ein Tag des Frohsinns und der Freude sein. Silvester soll nicht durch Feuer zum Tag - oder gar zum Trauertag werden.

Ratschläge Ihrer Feuerwehr Burgheim zu Feuerwerkskörpern:

  1. Gebrauchsanweisung bei Raketen beachten
  2. Nicht auf Menschen oder Tiere richten
  3. Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhand
  4. Großen Abstand zu Gebäuden und brennbaren Stoffen einhalten
  5. Feuerwerks- und Knallkörper nur im Freien abbrennen
  6. Auf Blindgänger und glühende Reste achten
  7. Nicht auf stehende oder fahrende Fahrzeuge werfen

Vor allem Kleinkinder, alte und kranke Menschen sowie Haustiere müssen während des Feuerwerks beaufsichtigt werden. Sie leiden unter dem Silvesterlärm und bekommen Angstzustände.

Um Unfälle beim Silvesterfeuerwerk zu vermeiden, muss auf illegal erworbene und selbst gebaute Knaller und Raketen verzichtet werden!

Grundsätzlich gilt immer:

  • Offenes Feuer (Feuerzeug, Streichholz) und offenes Licht (Kerzen) gehören nicht in Kinderhände.
  • Brennende Reste gehören nicht in Kunststoffeimer oder Kunststoffabfallsäcke.

 

Thema: Urlaub gut vorbereitet?!

Urlaub ist die schönste Jahreszeit. Gut vorbereitet kann nichts schiefgehen. Wichtige Tipps, damit Sie bei der Rückkehr keine bösen Überraschungen erleben.

So empfiehlt es sich,

  • bei längerer Abwesenheit die Stecker von elektrischen Geräten zu ziehen.
  • den Kühlschrank abzutauen und die Kühlschranktür offen zu lassen.
  • bei Wasch- und Spülmaschinen die Türen zu öffnen, um Schimmel zu vermeiden.

Prüfen Sie auch, ob alle Wasserhähne gut zugedreht sind. Ein Wasserschaden durch einen geplatzten Zulaufschlauch zur Waschmaschine kann Sie teuer zu stehen kommen. Dies gilt auch für Wetterschäden durch nicht geschlossene Fenster, vom Einbruchrisiko einmal ganz abgesehen.

Wer dann noch seinen Nachbarn gebeten hat, ab und zu einen Blick auf das Haus oder die Wohnung zu werfen, den Briefkasten regelmäßig zu leeren und die Pflanzen/Tiere zu versorgen, der kann Haus oder Wohnung beruhigt alleine lassen und den Urlaub unbeschwert genießen.

 

Thema: Brandgefahr in der Advents- und Weihnachtszeit

"Advent, Advent ein Lichtlein brennt ...", beginnt ein bekanntes Weihnachtsgedicht. Wenn jedoch nicht nur ein Lichtlein brennt, sondern gleich das ganze Zimmer, dann steht nicht das Christkind, sondern die Feuerwehr vor der Tür.

Trotz aller Warnungen kommt es jedes Jahr zu Zimmer- oder Wohnungsbränden. Meist durch Unachtsamkeit im Umgang mit Kerzen.

Häufige Brandursachen sind dabei:

  • Brennen lassen von Kerzen, obwohl niemand im Raum ist
  • Kerzen zu nah an Vorhängen oder Holzverkleidungen von Wänden und Decken
  • zu weit abgebrannte Kerzen bei trockenen Gestecken oder Zweigen
  • Kleinkinder ziehen die Tischdecke mit dem Adventskranz herunter
  • Wachskerzen stecken nicht senkrecht im Kerzenhalter
  • Brand durch Umkippen oder Umstoßen des Weihnachtsbaumes
  • Die Kerzen sind zu nahe unter den darüber liegenden Zweigen angebracht.

Tipps zur Brandverhütung in der Weihnachtszeit:

  • Kerzen so anbringen, dass Äste nicht in Brand geraten können
  • Kerzen nie ganz abbrennen lassen
  • Weihnachtsbaum gegen Umkippen sichern
  • nichtbrennbare Unterlagen für Adventskränze und -gestecke verwenden 
  • Beim Anzünden der Kerzen von oben nach unten anzünden
  • Zündhölzer und Feuerzeuge nicht in Kinderhände gelangen lassen
  • bei elektrischen Kerzen nur VDE-geprüfte Lichterketten verwenden
  • geeignete Löschgeräte bereitstellen (Wasser oder Feuerlöscher)

 

Thema: Wespen und Bienen lieben Süßes und Wurst

Wespenlarven brauchen Proteine, also Eiweiß, das erklärt die Fleischeslust der bis zu zweieinhalb Zentimeter großen Wespen. Zur Aufzucht ihres Nachwuchses jagen sie im Spätsommer tierisches Eiweiß in Form anderer Insekten und Larven.

Bei sommerlichen Mahlzeiten im Freien sind sie unerwünschte Gäste: Bienen stürzen sich auf Zwetschgenkuchen und anderes Süßes - Wespen schlagen auch bei Wurst oder Steaks zu.

Tipps zum Umgang mit Wespen und Hornissen:  

  • Obst, Kuchen, Säfte und Fleischwaren nicht ohne Abdeckung stehen lassen
  • Beim Trinken aus Flaschen, Gläsern und Getränkedosen sich immer vorher vergewissern, ob sich ein Insekt hineingeschmuggelt hat. Kinder sollten einen Strohhalm verwenden!
  • Kleinkinder vom Nestbereich fernhalten!
  • Nicht in mögliche Einfluglöcher stochern!
  • Auch bei Obst direkt vom Baum muss man aufpassen. Es kann sich eine Wespe darin verbergen, die bei unbedachtem Verzehr in den Mund oder Rachen sticht.
  • Bei Stichen in den Mund sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus. Als Soforthilfe kann ein Eiswürfel (notfalls auch anderes Eis) verwendet werden
  • Mit einem Honig-Früchte-Gemisch kann man die lästigen Wespenarten erfolgreich vom Kaffeetisch fernhalten
  • In der Nähe von Hornissennestern nachts Beleuchtung vermeiden und Fenster geschlossen halten. Hornissen fliegen auch bei Dunkelheit.

Schlagen oder Wegpusten - die falsche Taktik!

Besser sind einfache Hausmittel: Die Tiere mögen kein Nelkenöl. Vermischt in einem Schälchen mit etwas Isopropylalkohol wirkt das Öl Wunder. Diese Mischung auf die Kleidung gesprüht, hält die Wespen von Menschen fern.

Naturschützer helfen!

Ansprechpartner bei Problemen mit Wespennestern sind die Naturschutzbehörden bei den Landratsämtern. Umfangreiche Informationen über Wespen, Bienen und Hornissen gibt es auch im Internet unter www.hymenoptera.de.

Probleme mit Wespennestern gibt es vor allem, wenn sich die Tiere die Rolladenkästen als Nistplatz ausgesucht haben. Auch Ihre Freiwillige Feuerwehr hat für solche Fälle Fachkräfte in ihren Reihen und berät Sie gerne.