Burgheim Luftbild

A A A

Bürgerinitiative "Stromtrasse, Nein Danke"

Liebe Burgheimer, ich wende mich mit einer großen Bitte an Sie:

Unterstützen Sie die Bürgerinitiative Burgheim durch Ihre aktive oder passive Mitgliedschaft. Diese ist und bleibt für Sie definitiv kostenlos. Aktiv bedeutet, dass Sie auch hin und wieder tatkräftig mitarbeiten, sich mit Ideen einbringen oder am einen oder anderen Treffen der Initiative teilnehmen. Damit würden Sie einen tollen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten und die Aktiven der BI unterstützen. Erklärtes Ziel der BI ist, dass mindestens zwei Drittel der Burgheimer Bürger der Initiative beitreten, denn damit zeigen wir Burgheimer unsere Geschlossenheit nach außen. Andernfalls könnte die Botschaft Burgheims nach außen lauten: Uns ist es egal, ob die Stromtrasse kommt oder nicht.
Ihren Mitgliedsantrag können Sie im Bürgerbüro des Rathauses abholen und auch abgeben. Nähere Informationen erhalten sie bei den Sprechern der BI: Martin Beltz, Margit Kugler, Franz Appel, Carola Hentschel und Carmen Schneider. Unter der Internet-Adresse www.bi-burgheim-stromtrasse.de finden Sie Informationen zu aktuellen Entwicklungen rund um´s Thema Stromtrasse.

Ihr 1. Bürgermeister Michael Böhm

Jetzt auch Widerstand aus Burgheim

Am 16. April 2014 formierte sich die Bürgerinitiative Burgheim -  "Stromtrasse, NEIN danke". 22 Bürger des Marktes Burgheim, darunter auch 1.Bürgermeister Michael Böhm und Bürgermeister a. D. Albin Kaufmann vereinten sich unter dem Motto: "Wir wollen und und wir brauchen diese Monstertrasse nicht".

Burgheim und die Ortsteile Straß, Ortlfing und Illdorf wären von einer potenziellen Trassenführung stark betroffen. Die Entwicklung Burgheims und seiner Ortsteile wäre damit faktisch gestoppt. Für die Luftsportgruppe würde dies das Aus bedeuten. Wenngleich Ministerpräsident Horst Seehofer verspricht, dass die Trasse nicht kommen wird, so sei starker Widerstand aus der Bevölkerung nötig, so auch die Bitte Horst Seehofers. Schließlich steht die Trasse auf dem rechtlichen Fundament eines Bundesgesetzes. Unterstützung für die Burgheimer kam aus Rennertshofen. Otto Kuffer von der Bürgerinitiative Trassenstopp Rennertshofen war Gast der Gründungsversammlung. Er informierte und gab Tips. "Da über die geplante Gleichstromtrasse auch Braunkohlestrom nach Meitingen transportiert würde, bedeute dies den Tod der regenerativen Energien", vermutet Kuffer. Oberstes Unternehmensziel des Betreibers Amprion sei Rendite, die mit neun Prozent kalkuliert wurde. Neben dem Energieriesen RWE, der 25,1 Prozent der Anteile hält, sind durchwegs Versicherungen, Investmentgesellschaften, Pensionskassen sowie die Tochter einer Großbank die Anteilseigner, gibt der Trassengegner aus Rennertshofen zu bedenken. Bei der anschließenden Wahl stimmten die Trassengegner für Martin Beltz aus Straß als Sprecher der Bürgerinitiative. Seine Stellvertreter sind Margit Kugler aus Burgheim und Franz Appel aus Straß. Das erste erfolgreiche, öffentlichkeitswirksame Großprojekt der neuen Bürgerinitiative war die Auftaktveranstaltung am Montag, den 28. April in der alten Turnhalle in Burgheim.

Zugleich will die Initiative massiv Unterstützer für die Forderung gegen die Gleichstromtrasse für sich gewinnen. Stark präsent waren die Burgheimer bei einer Demo am Montag, den 05. Mai in Ingolstadt. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach in der Regionsmetropole. Da die Planung der Stromtrasse auf einem Bundesgesetz fußt, sollte auch die Regierungs-Chefin den Widerstand hautnah mitbekommen (Von Peter Maier, DK). Den kompletten Bericht finden Sie auch nochmal auf der Seite des Donaukurier unter folgendem Link! Weitere Informationen zur Bürgerinitiative finden Sie auch auf FACEBOOK!

Daneben läuft das Projekt der Mitgliedsgemeinden der ARGE Urdonautal (Gemeinde Bergheim, Markt Burgheim, Markt Dollnstein, Gemeinde Egweil, Markt Nassenfels, Gemeinde Oberhausen, Markt Rennertshofen, Markt Wellheim). Auch die Arbeitsgemeinschaft spricht sich entschieden gegen die Planung und den Bau der Gleichstrompassage Süd-Ost durch das Gebiet der Mitgliedsgemeinden aus. Die Stromtrasse gefährdet die Gesundheit unserer Bürger, beeinträchtigt das Landschaftsbild und ist mit den Zielen der ARGE Urdonautal nicht vereinbar. Die Bayerische Staatsregierung wurde aufgefordert, bereits im Vorfeld im Rahmen der Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur auf den Stopp der Planung hinzuwirken.